Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)

PCOS erfolgreich behandeln

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass PCOS mit Hilfe von Diät- und Lebensstilmaßnahmen nachweislich erfolgreich behandelt werden kann. 

Da es sich bei PCOS um eine chronische Entzündungserkrankung handelt, ist eine ganzheitliche entzündungshemmende Lebensweise bei der Behandlung von PCOS und den verbundenen Folgeerkrankungen empfehlenswert. Gewichtsreduktion durch Diäten und Medikamente allein reichen auf Dauer nicht aus. 

Es ist ratsam, chronische stille Entzündungen zu reduzieren, Hormone auszugleichen und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Ebenso empfehlenswert ist regelmäßige entzündungshemmende Bewegung. 

Diese Maßnahmen verringern die PCOS-Symptome und helfen den Betroffenen, ihre Ziele in Bezug auf Fruchtbarkeit, Gewichtsabnahme und Kosmetik zu erreichen und sich z.B. vor Osteoporose, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. 

PCOS Key Facts

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6% bis 12% aller Frauen im reproduktiven Alter leiden unter PCOS
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Die Zahl der Frauen mit PCOS ist weltweit steigend
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70% bis 80% aller Frauen mit PCOS leiden unter Insulinresistenz
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PCOS steht in engem Zusammenhang mit instabilem Blutzucker
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PCOS steigert das Risiko an Diabetes zu erkranken
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PCOS -Symptome erfolgreich reduzieren

Das Hauptproblem bei PCOS ist ein hormonelles Ungleichgewicht. So produziert der Körper zu viel Östrogen, zu viel Testosteron (sowie die Ersatzandrogene oder verschiedene Versionen von Testosteron) und zu viel Insulin. Insulin ist das Hormon, das unseren Blutzucker reguliert und verteilt. 

Alle diese Hormone werden unmittelbar durch die tägliche Ernährung beeinflusst. Unsere Ernährung ist für die Wirksamkeit unserer Hormone verantwortlich, so dass der richtige Lebensstil für die nachhaltige Reduktion der PCOS Symptome von entscheidender Bedeutung ist. 

Bei PCOS kann es zu erheblichen Problemen kommen: Geringe Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsprobleme, psychologische Probleme, gestörte Glukosetoleranz und Diabetes, Fettleibigkeit, kardiovaskuläre Folgen und erhöhte Krebsrisiken. 

Ein Gefühlschaos steht bei Frauen mit PCOS häufig auf der Tagesordnung, insbesondere bei Frauen mit Hirsutismus, Akne und Menstruationsunregelmäßigkeiten – für viele ist dies äußerst belastend und beeinträchtigt das gesamte Leben. 

In diesem Kontext wirken sich Ernährung und Lebensstil nach der Low Inflammation Code Methode positiv auf die Gesundheit des Darms aus und verringern das Gefühlschaos. Der Low Inflammation Code rät von bestimmten Verbindungen in Lebensmitteln ab und trägt somit zur Schmerzlinderung bei.  

Der entzündungshemmende Lebensstil, den der Low Inflammation Code vorschlägt, ist die beste Methode zur Behandlung von PCOS, da er die Ursachen des PCOS an der Wurzel packt. Die Symptome werden nicht nur eine Zeit lang reduziert, um später wieder aufzutauchen. Vielmehr werden die Symptome dauerhaft reduziert. 

Denn der Low Inflammation Lebensstil stellt die Darmgesundheit wieder her und verbessert die Darmbakterien im Mikrobiom. Der Blutzuckerspiegel wird stabilisiert und die Insulinresistenz lässt sich durch die richtigen Lebensmittel und die richtigen Portionsgrößen reduzieren. 

Die richtige Ernährung bei PCOS

Ernährung ist sehr individuell und das Motto one size fits all (auf Deutsch: Eine Größe passt allen) gilt hier nicht. Allerdings kann ich dir vorab die Sorge nehmen, dass eine PCOS konforme Ernährung eine restriktive Ernährung ohne jegliche Freude ist. Sehr häufig hilft bereits die Integration bestimmter Lebensmittel (oder das Weglassen), um erste spürbare Erfolge zu erzielen. 

Zunächst solltest du darauf achten, entzündungsfördernde Lebensmittel (z.B. pflanzliche raffinierte Öle, raffinierten Zucker, Gluten und in manchen Fällen Milchprodukte) auf ein Minimum zu reduzieren. Besonders das Weglassen von Gluten und Milch kann wahre Wunder wirken.

Wichtig dabei: Milchprodukte sind nicht gleich Milchprodukte. Genauso gibt es bei Gluten erhebliche Unterschiede und es ist wichtig, dass du ausführlich informiert bist. Genau hierbei hilft der Low Inflammation Code. 

Musst du nun für immer und ewig auf bestimmte Lebensmittelgruppen verzichten? Auf gar keinen Fall! Denn das Weglassen von ganzen Lebensmittelgruppen kann auf Dauer deinem Mikrobiom schaden. Wichtig ist im ersten Schritt, chronische Entzündungen zu senken, um deine Darmgesundheit wiederherzustellen. Keine Sorge: Im Low Inflammation Code bekommst du genaue Tipps, womit beispielsweise Gluten vorübergehend ersetzt werden kann – und die Auswahl ist riesig! 

Nun hast du ein erstes Gefühl, was bei der Auswahl der Lebensmittel von Bedeutung ist. Doch wichtig ist auch die Beschaffenheit der Lebensmittel. Dabei gilt eine Regel: Je mehr Lebensmittel industriell verarbeitet sind, desto schlechter kann sie dein Körper verwerten. Außerdem ist die Balance zwischen den Makronährstoffen (Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate) sehr wichtig. Kohlenhydrate und Fette sind genauso wichtig wie Proteine. JA, du hast richtig gelesen, die „bösen“ Kohlenhydrate sind absolut erlaubt (und notwendig) und du musst im Low Inflammation Code nicht komplett auf sie verzichten. 

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Inflammation reduzieren ist KEY bei PCOS

Das Wort Inflammation (Entzündung) stammt vom lateinischen inflammare, was so viel wie anzünden, in Brand setzten, bedeutet. Entzündung ist die Reaktion des Immunsystems auf einen Reiz, der als giftig oder fremd angesehen wird. Diese Reaktion hat einen zentralen Zweck: Den Heilungsprozess zu unterstützen, zum Beispiel bei Insektenstichen, Verbrennungen oder Verletzungen. Doch Entzündungen werden zu einem Problem, wenn sie chronisch (langanhaltend) sind.  

Eine chronische Entzündung dysreguliert dein Immunsystem und schaltet seine schwachen Gene an; man spricht hier von Epigenetik. 

Vielleicht wurde dir schon einmal gesagt, dass wir unsere Gene durch unseren Lebensstil verändern können. Fast richtig! Zwar kann man Gene nicht verändern, aber man kann sie entweder ein- oder ausschalten.  

Ich gebe dir ein einfaches Beispiel. Ich habe Autoimmunität geerbt. Sie ist in meiner Familie weit verbreitet und meine Tanten sowie meine Großmutter haben Autoimmunität. Die ersten Symptome haben sich zeitgleich mit meinen PCOS-Symptomen gezeigt. Glücklicherweise habe ich über meine Lebensstiländerung den imaginären Schalter gefunden und meine schlechten Gene „ausgeschaltet“. Wenn es also in deiner Familie PCOS oder hormonelle Probleme, Krebsgeschichten, Herzinfarkte, Diabetes, Parkinson oder Alzheimer gibt, verringerst du durch die Senkung chronischer stiller Entzündungen dein persönliches Risiko hieran zu erkranken. Die Senkung chronischer stiller Entzündung erhöht die Chancen, die genannten gesundheitlichen Probleme dauerhaft in Remission (Rückgang von Krankheitssymptomen) zu bringen. 

Und das ist soooo wichtig! Denn chronische Entzündungskrankheiten gelten heute als die häufigste Todesursache weltweit, wobei mehr als 50% aller Todesfälle auf entzündungsbedingte Krankheiten wie ischämische Herzkrankheiten, Schlaganfall, Krebs, Diabetes mellitus, chronische Nierenerkrankungen, nicht-alkoholische Fettleberkrankheiten sowie Autoimmunerkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen zurückzuführen sind.  

Die gute Nachricht ist, dass du die Kontrolle über den Schalter dieser Krankheiten hast: Dein Lebensstil und deine Ernährung sind Key! 

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